Willkommen beim Arbeitskreis der Unternehmerfrauen im Handwerk Marburg e.V.
Willkommen beimArbeitskreis der Unternehmerfrauenim Handwerk Marburg e.V.

Foto oben: Landkreis Marburg-Biedenkopf                       Weitere Fotos: Christel Schmidt, KH Marburg

Zu Besuch bei der Landrätin des Landkreises Marburg-Biedenkopf Frau Kirsten Fründt

 

Zahlreiche Mitglieder des Arbeitskreises waren am 7. Mai 2019 aufgrund einer persönlichen Einladung von Frau Kirsten Fründt zu Besuch im Dezernat der Landrätin im Landratsamt in Marburg.

 

Nach einer persönlichen und sehr herzlichen Begrüßung wurden die anwesenden Mitglieder von Frau Fründt zunächst in den Sitzungssaal des Landreises Marburg-Biedenkopf geführt, dessen Atmosphäre bereits beim ersten Blick durch sein modernes und gut durchdachtes Raumkonzept beeindruckte.

 

Nach einer kleinen Führung durch das Landratsamt erläuterte die Landrätin im Sitzungszimmer des Kreisausschusses folgende Themen:

  • Wie funktioniert Kommunalpolitik (Am Beispiel des Landkreises Marburg-Biedenkopf)
  • Rechtliche Grundlagen
  • Politisches System
  • Aufgaben des Landkreises/der Landrätin
    aufgeteilt in Pflicht- und Freiwilligenaufgaben
  • Finanzen des Landkreises
  • Moderne Verwaltung
  • Frauen

 

Zwei Themenbereiche möchten wir kurz vorstellen:

  1. Aufgaben des Landkreises/der Landrätin, aufgeteilt in Pflicht- und freiwilligen Aufgaben.

Pflichtaufgaben sind eigene oder vom Bund/Land übertragene Aufgaben.

Beispiel von Pflichtaufgaben:

  • Schulträgerschaft
  • Jugendhilfe
  • Gesundheitsaufsicht und Rettungsdienst
  • Sozialhilfe
  • Integration und Arbeit
  • Zulassungsstelle
  • Bildung z.B. Volkshochschule

Freiwillige Aufgaben: Der Kreis muss ein „Mindestmaß an freiwilliger öffentlicher Tätigkeit

durchführen. Diese Aufgaben kann sich der Kreis selbst aussuchen, allerdings sind die Ressourcen

zunächst für die Pflichtaufgaben zu verwenden.

Beispiele für freiwillige Aufgaben, die der Kreis in Selbstverwaltung übernimmt:

  • Bürgerbeteiligung
  • Kulturförderung
  • Radverkehrsentwicklung
     
  1. Frauen: Gleichstellung & Frauenförderung im Landkreis Marburg-Biedenkopf durch die FRAUENKOMMISSION
  • 1986 erstmals konstituiert
  • Ist ein Beratungsorgan des Kreisausschusses
  • In Fragen der gesellschaftlichen Gleichstellung von Frau und Mann tätig
  • Die Frauenkommission ist beratend und empfehlend tätig. In einzelnen Angelegenheiten kann ihr die Entscheidungsbefugnis übertragen werden
  • Es finden jährlich mehrere nicht öffentliche Sitzungen statt.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Landrätin Frau Kirsten Fründt für Ihren herzlichen und offenen Empfang.

 

Es war für alle Anwesenden ein aufschlussreicher Abend, den einige im Anschluss mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen ließen.

 

Reise ins Elsass

Die Unternehmerreise, zum „Tag der offenen Tür des Handwerks“ im

Elsass, war ein voller Erfolg. 13 Unternehmerfrauen aus dem Raum Marburg konnten sich ein Bild über das Handwerk im Elsass machen.

 

Der Tag der offenen Tür für das Handwerk „Portes Ouvertes chez vos Artisans“

hat schon seit 20 Jahren Tradition und findet mehrmals jährlich an unter-schiedlichen Standorten im Elsass statt. Die Besucher haben an diesen speziellen Tagen die Möglichkeit hinter die Kulissen von Werkstätten, Ateliers, Backstuben und Wurstküchen zu blicken. Neben den Besichtigungen bieten die Handwerks-betriebe zudem „Lebende Werkstätten“, Vorführungen und - vor allem das Nahrungsmittelhandwerk - Kostproben ihres Könnens an.

 

So öffneten mehr als 70 elsässische Betriebe ihre Pforten und lockten zahlreiche

Besucher an, um ihr Handwerk in allen Facetten zu präsentieren. Für die mittelhessischen Unternehmerfrauen aus dem Handwerk standen neun Betriebs-

besuche aus unterschiedlichsten Gewerken auf dem Plan. Gestartet wurde die Rundtour mit dem Metallbauunternehmen Weinstein in Saarunion, wo die Gruppe offiziell von Laurent Weinstein - Vizepräsident der Handwerkskammer Elsass - begrüßt wurde. Es folgten Besuche bei zwei Konditoren, einem Klavierbauer, einer Messerschmiede, einer Fleischerei, einer kleinen Offsetdruckerei, einem Fliesenleger sowie einem exklusiven Küchenhersteller.

 

Christa Rhiel und Irmgard Grebing, Vorsitzende des Arbeitskreises Unternehmer-Frauen im Handwerk Marburg e.V. sprachen mit Begeisterung vom „Tollen 

Empfang in allen Betrieben, der Herzlichkeit und der überragenden Gastfreundlich-keit der Elsässer".

 

Initiiert und organisiert wurde die Reise ins Elsass durch die Außenwirtschafts-beratung des Hessischen Handwerks und mit Unterstützung der Außen-wirtschaftsberaterin der Handwerkskammer der Pfalz, die schon seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit der Handwerksorganisation im benachbarten Elsass pflegt.

 

Wildkräuter-Workout mit der Amönauer Kräuterfrau

Am 14. September 2018 fand unser Wildkräuter-Workout in Amönau statt. Von der Amönauer Kräuterfee erhielten wir tiefe Einblicke in die Geheimnisse der Wildkräuterwelt. Währenddessen gab es Kräutertee aus heimischen Kräutern und herrlich zubereitete Weißbrotschnitten mit Kräuterquark, die so schön mit heimischen Blüten dekoriert waren, dass man sie am liebsten gar nicht gegessen hätte.

Im Anschluss daran ging es auf zu einem herrlichen Spaziergange bei dem uns die verschiedensten Kräuter und deren heilende Wirkungen erläutert wurden. Einige kamen aus dem Staunen nicht heraus: Denn was oft in unseren Gärten als Unkraut angesehen wird, ist meistens ein Wildkraut mit wichtigen Wirkstoffen und wird als Arznei- und Heilpflanze in der Medizin und in der Naturheilkunde genutzt. Darüber hinaus empfehlen viele Küchen-Rezepte das Verarbeiten aromatischer Wildkräuter. Im Abschluss erhielt jeder Teilnehmer noch ein Kräuterhandbuch mit tollen Rezepten.

Ein gemütliches Essen im Restaurant Bacco's in Wetter rundete diesen wunderschönen Tag ab. (Foto: Christel Schmidt)

 

Unternehmerfrauen besuchen Biogasanlage bei Schwabendorf

Seit mittlerweile elf Jahren gibt es den Arbeitskreis „Unternehmerfrauen im Handwerk Mar­burg e.V.“, dem über 40 Unternehmerinnen aus dem Kreis Marburg angehören. Ihr Ziel ist es, Erfahrungen austauschen, sich gegenseitig bei ihren täglichen Herausforderungen als Unternehmerfrauen mit Familie zu unterstützen und die Öffentlichkeit für dieses Thema zu sensibilisieren. Regelmäßig organisieren die regionalen Arbeitskreise u.a. ein Jahrespro­gramm mit monatlichen Veranstaltungen.

Ende August waren die Unternehmerfrauen aus dem Kreis Marburg in Rauschenberg zu Gast. Thema des Events: die „Erneuerbaren Energien“ der Familienstadt. Wie aktiv Rauschenberg seit einigen Jahren in diesem Bereich ist, verdeutlichte Bürgermeister Michael Emmerich in einer Präsentation, die er den Frauen des Arbeitskreises in der Kratz‘schen Scheune vorstellte. Neben aktuellen Projekten wie dem Bau eines Holzhackschnitzel-Heizwerk und dem Ausbau des Nahwärmenetzwerks, stellte Emmerich das Carsharing-Projekt in Rauschenbergs Kernstadt vor und erläuterte, dass künftig neben den beiden vorhandenen Elektroautos auch ein Pedelec-Verleih angeboten werden soll. Die Planungen dazu laufen auf Hochtouren. Besondere Aufmerksamkeit bekam die Projektidee „Solardorf Bracht“. Hierbei würde im gesamten Stadtteil Bracht ganzjährig über Solarthermie geheizt werden - ein Projekt, das deutschlandweit in dieser Form einmalig wäre.

Anschließend besichtigte der Arbeitskreis die Biogasanlage bei Schwabendorf und ließ sich von Geschäftsführer Karsten Müller die genauen Abläufe innerhalb der Anlage erklären, die er gemeinsam mit Herbert Stracke und Heinrich Veit als Partner seit sieben Jahren betreibt. Basis der Strom- und Nahwärmeerzeugung innerhalb der Biogasanlage ist eine Biomasse, anteilig bestehend aus Gülle, Mist und gehäckseltem Mais. Dieser Masse wurden Bakterien hinzugefügt, die einen Gärprozess in Gang setzen. Verteilt auf drei zylinderförmige Behälter produziert die gärende Biomasse CH4-Methan. Ein Gas, das durch Überdruck in der Kuppel der Behälter gesammelt und über unterirdische Rohre in einen Maschinenraum weitergeleitet wird. Dort wird das erzeugte Gas verbrannt. Ein Generator erzeugt während des Brennvorgangs umgerechnet rund 500 kW Strom pro Stunde, der in das Stromnetz eingespeist wird. Die während des Brennvorgangs erzeugte Wärme wird über Wasser als Wärmeträger in einem Pufferspeicher gespeichert. Von dort wird das 80 Grad heiße Wasser an die Schwabendorfer Haushalte über das vorhandene Nahwärmenetz weitergeleitet.

Die gesamte Anlage ist in die Erde eingelassen, sodass eine automatische Zufuhr der Biomasse ermöglicht wird. Auch die Gülle aus dem Kuhstall wird unterirdisch und vollautomatisiert der Biogasanlage zugeführt. Computer steuern die Anlage 24 Stunden am Tag. „Wir verfolgen mit unserer Biogasanlage das Konzept, ein geschlossenes System zu erzeugen“, erläutert Karsten Müller. Die ausgegasten Feststoffe im Restebehälter der Anlage werden als hochwertiger und geruchsneutraler Naturdünger wieder auf die Felder aufgebracht.

Die Unternehmerfrauen waren am Ende der Führung begeistert: „Das war unglaublich inte­ressant und wir haben sehr viel Neues über Rauschenberg und die hier erzeugten Erneuer­baren Energien erfahren“, so die einhellige Meinung und auch die beiden Vorsitzenden Christa Rhiel und Irmgard Grebing freuten sich über ein gelungenes Event in Rauschenberg.
 

Text und Foto: Miriam Prüßner

Landesverbandstag der UnternehmerFrauen im Handwerk Hessen e.V.

Einmal jährlich treffen sich die die Mitglieder des Arbeitskreises Hessen zu einem Landesverbandstag. In diesem Jahr wurde dieser vom Arbeitskreis der UnternehmerFrauen im Handwerk Marburg e.V. organisiert.

Die Landesvorsitzende Christa Rhiel begrüßte in Marburg die aus ganz Hessen angereisten Damen und die Vertreter aus Handwerk und Politik. Die Landrätin Kirsten Fründt, die Landtagsabgeordnete Angelika Löber, der Staatsminister Dr. Thomas Schäfer, der Oberbürgermeister der Stadt Marburg Dr. Thomas Spies und der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Marburg-Biedenkopf Andreas Bartsch lobten die aktive Arbeit der Frauen im Handwerk. Ehrenkreishandwerksmeister Helmut Henkel, der auch schon bei der Gründungsfeier des Arbeitskreises der UFH Marburg vor 10 Jahren mit dabei war, schloss sich an und wies in seinem Grußwort auf den Ausbildungsnachwuchs und dem Fachkräftemangel im Handwerk hin. Frau Daniela Zahrt, Handwerksbeauftragte der AOK Hessen, die stellvertretend für die Anwesenden Herrn Rainer Pelzl, Regionalleiter der Signal Iduna und Herrn Stefan Dörner, Landesgeschäftsführer der IKK classic sprach und die Vorsitzende des UFH AK Marburg Irmgard Grebing vervollständigten die Reihe der Grußworte.

Da die UnternehmerFrauen im Handwerk Marburg e.V. auch in diesem Jahr ihr 10-Jähriges Bestehen feiern, wurden die 12 Gründungsmitglieder geehrt.

Der folgende Workshop „Ich & Du und die Firma“, geleitet von dem Unternehmerehepaar Helmut & Marianne Becker, eigentlich für Unternehmerehepaare gedacht, bot allen Anwesenden wichtige Impulse für mehr Erfolg und Lebensglück.

Das Abendprogramm bot eine besondere Überraschung: S‘ Anna alias Klaus-Peter Fett, eine absolute Kultfigur im Landkreis und auch weit darüber hinaus bekannt, sorgte für heitere Momente.

Am Samstagvormittag fand die Mitgliederversammlung statt. Berichte aus den Arbeitskreisen, Terminplanungen und viele weitere wichtige Themen waren an der Tagesordnung. Eine Verlosung und „Eine Zeitreise durch Marburg“ bei herrlichem Sonnenschein rundeten den Landesverbandstag in Marburg ab.

 

Weiter Fotos finden Sie unter folgendem  Link: https://photos.app.goo.gl/OZZjIS3zvArACjDq1

 

Sehen Sie sich in unserer Galerie um! Bei Ihrer virtuellen Streiftour können Sie Einiges entdecken. Einblicke in zurückliegende Veranstaltungen erhalten Sie hier ebenso wie witzige Schnappschüsse unserer Mitglieder.

 

Galerie

Hier finden Sie uns:

Arbeitskreis UnternehmerFrauen im Handwerk Marburg e.V.

 

Christa Rhiel ,Vorsitzende

Uta Lennartz, Vorsitzende

c/o Kreishandwerkerschaft Marburg

Umgehungsstraße 1

35043 Marburg

 

 

Kontakt

Tel.: (06424) 9268-0

Fax: (06424)  9260-20

E-Mail: c.rhiel@fenster-rhiel.de

Druckversion Druckversion | Sitemap
© UFH Marburg